
Hitzeschutz – wie und wo??
Laut Robert-Koch-Institut v. 9. Juli 2026 verzeichnete die Statistik des RKI über 5000 Hitzetote im Juni 2026, davon fast 3000 über 85-Jährige (60%). In einer Analyse des Dtsch. Ärzteblatts (bis 2023) konnte dieser Anstieg ebenfalls gezeigt werden.
Die Autoren schreiben:
Wir kommen zu dem Schluss, dass Hitze in Deutschland ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellt, wie unsere Ergebnisse eindrucksvoll verdeutlichen. Ein Sommer wie der von 2022 wird angesichts des fortschreitenden Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten als kühler Sommer gelten (32). Wenn keine Anstrengungen unternommen werden, um bestehende Aktionspläne zum Umgang mit Hitze und deren Auswirkungen auf die Gesundheit auszuweiten und zu verbessern sowie besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen (33, 34), könnte die hitzebedingte Sterblichkeit in Deutschland stark ansteigen (4). Vor diesem Hintergrund ist die Überwachung der hitzebedingten Sterblichkeit ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden Gesundheitsversorgung. Allerdings könnten Analysen auf der Grundlage wöchentlicher Daten die hitzebedingte Sterblichkeit – zumindest in einzelnen Jahren – im Vergleich zu täglichen Auswertungen erheblich unterschätzen.
Hitzeschutz und Anpassungsstrategien dazu gewinnen durch den mehr oder weniger erfolgreichen Klimawandel zunehmend an Bedeutung.
Längere und häufigere Hitzewellen führen zu gesundheitlichen Belastungen, insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Personen, die im Freien arbeiten.
Es fehlt an individuellen und gesundheitspolitischen effektiven Massnahmen, die den Hitzschutz als wichtigste klimapolitische Aufgabe in den Vordergrund stellen. Hierzu gibt die folgende Ausarbeitung (KI-generiert) einige Empfehlungen.
Bereits wenige Tage mit hohen Temperaturen können den Körper stark belasten. Der Organismus muss überschüssige Wärme über Schwitzen und eine verstärkte Durchblutung der Haut abgeben. Dies kann zu Flüssigkeitsverlust, Kreislaufproblemen und einer erhöhten Belastung von Herz und Nieren führen.
Besonders gefährlich sind:
- Temperaturen über 30 °C über mehrere Tage
- Tropennächte (Nächte über 20 °C)
- hohe Luftfeuchtigkeit
- fehlende nächtliche Abkühlung in Städten
Mögliche gesundheitliche Folgen:
- Hitzekrämpfe
- Hitzeerschöpfung
- Dehydrierung
- Hitzschlag (medizinischer Notfall)
- Verschlechterung von Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und Nierenerkrankungen.
Individuelle Anpassungsstrategien…
