Anpassungsstrategien im Gesundheitswesen
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen entwickeln zunehmend Hitzeaktionspläne:
- Schulung des Personals
- Überwachung gefährdeter Patientinnen und Patienten
- Anpassung der Medikamentengabe bei Bedarf
- zusätzliche Flüssigkeitsversorgung
- Kühlräume und klimatisierte Bereiche
Bei manchen Medikamenten – etwa entwässernden Mitteln oder bestimmten Blutdrucksenkern – kann während extremer Hitze eine ärztliche Überprüfung sinnvoll sein. Änderungen sollten jedoch nie eigenständig erfolgen.
Städte und Kommunen
Moderne Anpassungsstrategien umfassen:
- mehr Stadtbäume
- Dach- und Fassadenbegrünung
- Parks und Grünflächen
- Entsiegelung von Flächen
- Trinkwasserbrunnen
- Verschattung öffentlicher Plätze
- hitzeresistente Stadtplanung
- kühlende Wasserflächen
Diese Maßnahmen können den sogenannten städtischen Wärmeinseleffekt deutlich abschwächen.
Maßnahmen am Arbeitsplatz
Für Beschäftigte im Freien oder in warmen Innenräumen sind wichtig:
- flexible Arbeitszeiten
- zusätzliche Trinkpausen
- Schattenplätze
- geeignete Arbeitskleidung
- Anpassung körperlich schwerer Tätigkeiten
- technische Kühlung und Belüftung
