Das Rauchen mit “Verdampfern” oder “Vaping”
In den letzten Jahren hat diese Nikotinkonsumption bei den Jüngeren (15-25 Jahre) erbelich zugenommen. Das liegt zum Einen an der agressiven Werbung der herstellenden Industrie und der enormen Akzeptanz durch diese Zielgruppe, die das Moderne sehr schätzt und auch durch die sozialen Medien sehr stark beeinflusst wird. Ein kleinere Gruppe nutzt diese Technik auch, um ernsthafte Tabakraucher-Entwöhnung zu betreiben. Die Frage, die aktuell nicht mit ausreichender Sicherheit beantwortet werden kann, ist daher, ob Vaping als Alternative zum Tabakrauchen weniger riskant für KHK-Entwicklung ist und auch als Entwöhnungsmassnahme dienen kann. Eine Studie (PATH 2023) legt nage, dass E-Zigaretten oder Vaping für sich genommen ein geringeres Risiko aufweisen, doch dass dieses Risiko erheblich ansteigt, wenn ein Kombinationskonsum Tabakzigaretten/Vaping erfolgt. Diese Konbination ist aber nicht selten. So wurde neuerdings nachgewiesen, dass vor allem jüngere weibliche Erwachsene dazu neigen und ihr Risiko damit erhöht ist, damit auch für Lungenkrebs. Sie vapten 2021 mit 1,8%, 2025 dagegen mit 7,8%.
Fazit: Obwohl Vaping weniger riskant ist als Tabakkonsum, ist eie. Kombination beider Konsumverhalten überaus schädllich. Die Steigerung von Vaping bei Jugendlichen, besonders bei weiblichen Jugendlichen, ist daher besonders alarmierend. Eine Möglichkeit zur Entwöhnung ist es daher wohl eher nicht.
Das gesündeste Verhalten ist: überhaupt nicht rauchen oder der Rauchstopp
Lit.:
Kardiales und pulmonales Risiko; Hahad, O; Kuntic, M; Gilan, E; Daiber, A; Münzel, T Dtsch Arztebl 2023; 120(37): [18]; DOI: 10.3238/PersKardio.2023.09.15.04
