30. April 2026

    Zuckersteuer kommt?

    Die WHO empfiehlt die Reduktion des täglichen Zuckerkonsums auf 25 g.
    Das entspricht etwa 8-9 Stück Würfelzucker oder 2 Eßlöffeln davon.

    In Deutschland gibt es im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern keine Regulierung dieses Konsums, obwohl bekannt ist, dass die unbegrenzte Zuckerzufuhr einer der wichtigsten Gründe für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes, Übergewicht oder KHK ist. Es ist damit ein weiterer unabhängiger Risikofaktor für KHK und ein regulativer Ansatz für eine Reduktion im Rahmen der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen. Es wurde nun lange über eine sog. Zuckersteuer diskutiert, denn die “Experten” waren lange der begründeteren Ansicht, dass etwas geschehen müsse, Zuckersteuer eben.

    Gesundheitsministerin Warken hat es nun bis ins Kabinett geschafft, eine “Zuckerabgabe” zu formulieren, die mehr zweckgebunden ist als eine Steuer.

    Sie ist eine staatliche, zusätzliche Abgabe, die die Hersteller bewegen soll, den Zuckergehalt zu mindern und damit zur Prävention von KHK, aber auch von Demenz und Schlaganfall beizutragen. Leider kommt diese Abgabe aber erst 2028.